logoblogg.de • Elektrische Zigarette 

Freitag, 07.08.2009

UMZUG

Schoen war es bei blogg.de in den letzten 2 Jahren und 3 Monten. Aber nun brauch ich ein bisschen Abwechslung. Man soll sich ja weiter entwickeln, gelle. Ich ziehe also um!

 

Ab sofort findet ihr mich HIER.

Donnerstag, 06.08.2009

Never fear. You’re unforgettable.

Sagte mein Horoskop gestern. Ich glaub ja nicht an sowas. Auch wenn das Horoskop in meiner Lieblingstageszeitung irgendwie fast immer hinhaut. Trotzdem glaub ich sowas nicht. Aber das fand ich dann doch gut. „Never fear. You’re unforgettable“ – Hab niemals Angst. Du bist unvergesslich. Damit kann ich doch leben.

 

Und darauf hoffe ich diese Woche auch. Das Interview gestern war ein bisschen merkwuerdig. Ich musste erstmal 15 Minuten warten, denn der F. (was dann mein Chef waere) steckte noch in einem Meeting fest. Als er dann endlich soweit war, ging es ganz schnell. 10 Minuten haben wir uns unterhalten. Viel ueber meinen jetzigen Job, was ich hier mache, warum ich gehen will, wie lange meine Kuendigungsfrist ist. Man steht dort wohl kurz vor einer Entscheidung und wenn ich der Agentur glauben schenke, dann entscheiden die sich fuer mich. Sie melden sich innerhalb einer Woche. Also nochmal warten. Hoffentlich war das jetzt wenigstens das letzte Interview!

 

Dem Schoko geht es ganz gut. Er hat keine Nebenwirkungen. Davor hatte ich ein bisschen Schiss, denn die sind schlimmer als die Grippe selber. Er langweilt sich ganz furchtbar und stellt die beklopptesten Dinge an. Ich kann nicht mal ins Detail gehen. DAS wollt ihr gar nicht wissen. Am Freitag - was ja schon morgen ist – huch - fahr ich dann mal hin und bleibe ueber Nacht. Ich bin ja immun, da kann mir nichts passieren *Ommmmmm*

 

Sonntag wollen Tari und Kate backen. Da guck ich dann nur zu. Sonst schmeckt’s nicht. Aber ich haette da einen Wunsch. Und wenn nicht Sonntag, dann fuer meinen Geburtstag. Ich haette also gerne DIESEN hier. Denn wenn ich mich recht erinnere und meine Seh- und Geschmacksnerven mir noch treu sind, ist das genau der Kuchen, den mir meine liebste Lieblings-Ex-Mitbewohnerin Summsi immer zum Geburtstag gebacken hat und der ist einfach himmlisch lecker und jedes zugelegte Graemmchen wert!

Dienstag, 04.08.2009

Auf der Jagd nach dem Piep

Hinter mir liegt eine volle Woche. Zurueck aus Muenchen, arbeiten, den Schoko treffen, Jo und Iv treffen, An und Li treffen, ausgehen, trinken, verkatert sein, Tari und Kate treffen, die Brick Lane und den Spitalfields Market entdecken, Moebel bestellen, arbeiten, endlich wieder sportich betaetigen, nach dem Piep suchen. Der Rauchmelder war’s.

Vor mir liegt eine volle Woche. Arbeiten, ins Kino gehen, ein drittes und hoffentlich letztes Interview mit Future Shorts haben (morgen, 18Uhr), Moebel aufbauen, verdauen, dass der Schoko tatsaechlich die verdammte Schweinegrippe hat.

 

Ja, es hat ihn erwischt. Er war endlich beim Arzt und hat sich nicht per Telefon diagnostizieren lassen, sondern sich einem echten Test unterzogen. Nun ist er bis naechsten Montag krank geschrieben und sucht sich einen „Flu-Friend“. Das sind die Menschen, die beim Doktor das Rezept fuer Tamiflu abholen, es in der Apotheke einloesen und dann zum Ringelschwanz-Patienten bringen und am besten noch einkaufen und so weiter. Das legt man dann vor die Tuer, klingelt und rennt ganz schnell weg. Wie frueher beim Klingelstreich. So stell ich mir das jedenfalls vor. Denn die infizierten Schweine-Zombies Grippekranken duerfen nicht aus dem Haus oder physischen Kontakt mit Gesunden haben. Spielt auch keine Rolle, dass er das schon laenger mit sich rum schleppt und mit wer weiss wievielen Menschen Kontakt hatte. Unter anderem mit mir. Aber wie sagt die Kate immer so schoen:“Ich bin immun. Das ist einfach so!“ Ich habe dieses Mantra uebernommen und begruende meine Kopfschmerzen mit dem komischen Wetter und Schlafmangel. Nun darf ich den Schoko eine Woche lang nicht sehen. Auch wenn das mal so richtig bekloppt ist... ich halte mich lieber an solche Vorschriften. Nur um mein Gewissen zu beruhigen. Denn ich bin ja eigentlich immun!

Mittwoch, 29.07.2009

Ja mei, Tschiesus Kraist!

So ungefaehr jodelte der Chor in der Kirche in Bayrischem Englisch vor sich hin, begleitet von Gitarrengeschrummel. Fehlten nur noch die Schlaghosen, Stirnbaender und Walla-Walla-Haare. Vielleicht noch ein Lagerfeuer dazu und der Hippie-Chor waere perfekt gewesen!

 

Spass beseite, war alles prima! J Ich kam Donnerstag ueberpuenktlich in Muenchen an, da warteten schon Mama, Mutti’s Angetrauter U., mein Cousin T. und seine zukuenftige Frau N. auf mich und es ging gleich erstmal in den Biergarten. Geht ja auch gar nicht anders in DIESER Stadt. Und es gab gleich mal eine echte Muenchener Bretzn fuer mich! Lecker!

 

Abends sassen wir noch lange bei T. und N. rum und begutachteten die 4 Wochen alten Katzenbabies. Haette am liebsten eins geklaut! Mein Onkel, T.‘s Papa, und seine Freundin A. kamen auch noch, es gab lecker Brotzeit und wir fuhren dann irgendwann gemeinsam zum Hotel. Ein nettes kleines Zimmer hatte ich, durchaus bewohnbar.

 

Tags drauf wurde relativ fix die standesamtliche Trauung ueber die Buehne gebracht. Schnell, aber deswegen nicht weniger aufregend! Der Braeutigam war die Ruhe in Person, die Braut war innerlich einem Herzinfakt nahe. Sah man ihr aber nicht an! Die beiden wurden vom Buergermeister persoenlich getraut. Der machte seine Arbeit wirklich gut, war witzig und hat sogar die beiden anwesenden Kinder mit einbeozgen, damit sie sich nicht langweilten. Da sassen also schon nach knapp 10 Minuten zwei ueberglueckliche Menschen da vorne an dem grossen braunen Schreibtisch und knutschten und lachten und freuten sich! Und tapfer waren sie auch. Die Traenen kullerten erst, als alles vorbei war und Freunde und Familie sie mit Umarmungen und Glueckwuenschen ueberhaeuften.

Nachdem die Beruhigungszigaretten alle geraucht waren, machten wir uns in einer kleinen Kolonne auf den Weg zum Ungarn. Dort gab es das erste Festmahl des Wochenendes und wir haben uns alle tuechtig die Baeuche vollgeschlagen.

Nachmittags wurde die Kirche noch besichtigt und Mama spielte mal schnell ne Runde auf der Orgel, denn sie sollte morgen bei der Trauung auch in die Tasten hauen.

 

Abends sassen wir wieder bei T. und N., es kamen noch unsere Tante A. und Onkel B. und Cousin M. Dazu und wurde richtig voll in der Wohnung. N.‘s Eltern und Schwester mit 3 Kindern waren naemlich auch noch da. Gegen 10 mussten wir die Braut aber erloesen, sonst waere sie naemlich vom Stuhl gefallen, so groggy war sie nach der ganzen Aufregung des Tages.

 

Sonntag Vormittag hatten wir Zeit uns fuer den grossen Tag vorzubereiten. Die Trauung begann erst um 2. Die ersten Gaeste trudelten schon kurz nach 1 bei der Kirche ein, die direkt ueber der Kleinstadt auf einem Berg trohnte. Es sollte eine katholische Trauung werden, ich war schon ganz gespannt, das kannte ich noch nicht.

Kurz vorher kamen noch Tante K., Cousine in Spe J. und mein Opa an, der sich das Spektakel nicht entgehen lassen wollte, obwohl es ihm nicht sonderlich gut geht.

 

Mama spielte zum Eingang einen Hochzeitsmarsch und Braut und Braeutigam schritten mit jeweils einem Elternteil am Arm zum Altar. Vorher wurde schon festgelegt, dass ein paar Familienmitglieder mit einbezogen werden. Ich durfte zusammen mit A. die Fuerbitte vorlesen. Ich waer fast am Lampenfieber gestorben!

Geweint haben beide nicht, dafuer hat die Mutter des Braeutigams fuer alle Anwesenden genug Traenen vergossen, die Arme J

 

 Leider hatten sich T. und N. den Chor vorher nicht angehoert und dem Pfarrer vertraut, der sicher nicht unrecht hatte, als er sagte, es waere der beste Chor der Umgebung. Aber eben nicht so, wie sie es gerne  gehabt haetten. Das konnte den Tag aber nicht versauen fuer die beiden, hatte ich den Eindruck. Nicht mal der ploetzlich verschwundene Trauzeuge konnte die Stimmung trueben. Da sprang eben spontan jemand anders ein, ist doch alles kein Problem!

 

Die beiden schnuckeligen Blumenkinder ebneten nach ca. einer Stunde den Weg und das Brautpaar verliess gefolgt von Freunden und Familie die Kirche. Und Mama spielte das allseitsbekannte „Da Da Dada, Da Da Dada...“

 

Draussen warteten einige Freunde mit einem riesen Bund voller roter Herzluftabllons, die wir dann alle in die Luft stiegen liessen.

Nach der Fotosession setzte sich das Brautpaar in die Hochzeitslimosine (ein HUMMER!! Was war ich neidisch!!) und wir fuhren alle zum Gasthof einige Orte weiter. Das war eine riesen Kolonne diesmal und alle hupten um die Wette

 

Im Gasthof angekommen, gab es Kaffee und Kuchen. Es folgten einige Spiele fuer das Brautpaar. Besonders T. musste sich ganz schoen anstrengen, um sich seine Baut zurueck zu erkaempfen^^ Es wurde viel gelacht und getrunken und auch getanzt, zur Thueringer Party Band von der ich den Namen vergessen hab.

Um Mitternacht war der ganze Spass vorbei, das macht man wohl so in Bayern^^ Das Brautpaar wurde mit dem hummer nachhause gefahren (ich bin immernoch neidisch) und alle anderen schwangen sich in diverse Fuhrwerke und taten das selbe.

 

Sonntag waren wir noch im Biergarten essen und Nachmittags fuhr ich mit Mama und U. In Richtung Muenchen, dort waren die beiden naemlich im Hotel untergerbacht. Dort waren wir noch spazieren und guckten Abends Schimanski *imBodenversink*.

 

Montagmittag sind wir in die Stadt gefahren, ich wollte doch das Zentrum noch mal sehen. Marienplatz und Vikutalienmarkt haben wir abgelaufen. Irgendwie doch alles kleiner als ich dachte!

 

Und abends um 8 war ich schon wieder zuhause und hab mit Bebe vor dem Fernseher gesessen.

Mittwoch, 22.07.2009

Der Countdown laeuft

Ich weiss zwar nicht wie lang der ist, weil ich nicht weiss, wann die sich nun melden, aber er laeuft. Interview war gut, glaub ich. Hat viel gefragt, der junge Mann, wollte viel wissen. Und gleich noch Referenzen haben! Hab ich ihm heute zwei Kontakte geschickt und drum gebeten, beim aktuellen Arbeitgeber nur diskret nachzufragen. Die wissen ja nix von ihrem Glueck. Ausserdem wollte er gleich noch wissen, ob ich irgendwelchen Urlaub gebucht haette... Ich nehm das als gutes Zeichen!

Ich warte also.

Und verabschiede mich gleich mal. Morgen geht’s los nach Muenchen zur grossen Feierei. Montag bin ich wieder da! Lassts euch gut gehen!




Ach so, was mir grad einfaellt: sind Schlaghosen eigentlich so richtig OUT jetzt? Habe mich vergriffen bei H&M und laufe heute it super gemuetlichen Flares durch die Gegend^^

Dienstag, 21.07.2009

Spider

In 1.5 Stunden hab ich ja mein Interview. Das zweite mit Future Shohrts. Passend dazu hab ich hier eine Kostprobe. Besser und unvorhersehbarer als so mancher langer Film!

Ach was!

Und jetzt erst wird mir klar, dass ich letzte Woche mit Neve Campbell telefoniert habe! Mit DER Neve Campbell (Scream 1-3, Wild Things, etc)!!!

 

Sie rief fuer einen unserer Manager an, mit dem sie an einem Voice Over fuer eine Doku arbeitet. Kann ich wissen, dass das die echte Neve Campbell ist? Eben hoer ich besagten Manager ueber besagte Doku sprechen und er verkuendet ganz stolz: „JA! Wird richtig gut! Wir haben sogar Neve Campbell dabei, umsonst!“ Cool! :D

Montag, 20.07.2009

Aber nur ein bisschen

Samstag abend bekam ich ueber das allseits bekannte MeinVZ eine Nachricht von einem mir voellig unbekannten maennlichen Wesen. Dieses Wesen behauptete mit einer Freundin M. von Kate befreundet zu sein, die auch ich Ende des Jahres getroffen hab. Ausserdem behauptete dieses Wesen, eben jene gemeinsame Freundin haette ihm versichert, ich waere (Zitat) „ein bissel heiss“ und es waere ja sehr nett mich kennenzulernen.

 

Hae?! Gabelt so die Jugend von heute ihre Weibsen auf? „Ey du, du bist ja echt ein bisschen heiss!“ ist doch eigentlich genauso wie „Man bist du geil alter ey!“ Da fallen die begehrten Damen bestimmt reihenweise in Ohnmacht. Ich auch.

Aber vor Greuel. Ich will doch nicht nur ein bisschen heiss sein! Wer mich heiss findet, dann bitte so richtig ganz oder eben gar nicht.

 

Am Sonntag dann, als wir gerade darueber tratschen, die 4 Maedels und ich, bekam Tari eine aehnliche Nachricht vom selben Juengelchen. Auch sie waere ein bisschen heiss und obendrein noch suess! Man, da werd ich ja richtig neidisch, suess bin ich naemlich nicht!

 

Ich schrieb uebrigens zurueck:“ Du aber gar nicht, nicht mal ein bisschen! Adios!“

 

So, jetzt muss ich lachen gehen, bevor ich vor lauter heissem Dasein verdampfe^^

Endlich

Es ist vollbracht. Der Umzug ging ratz fatz ueber die Buehne. Kurz nach 12 kam der Umzugsmensch, kurz vor 1 waren alle meine Sachen im neuen alten Zimmer, um 4 war ich mit auf- und einraeumen fertig, halb 6 war ich vom Einkaufen wieder da, um 8 sass ich gemuetlich auf dem Sofa und schnatterte mit Bebe, die sich unheimlich freute, dass ich wieder da bin. Sie grinste we ein Honigkuchenpferd und kam aus dem Quietschen gar nicht mehr raus. So hat man das gerne!!

 

Gestern waren Tari und Kate da, inklusive 2 Besucherinnen, die Kate im Schlepptau hatte. Wir haben ein bisschen Housewarming gefeiert und den Abend hab ich mit Lesen verbracht. ENDLICH kann ich wieder beim Lesen einschlafen! ENDLICH kann ich meine ganzen eingestaubten, ungelesenen Buecher anfangen und mich in den Buchstaben und Saetzen und Seiten verlieren. ENDLICH hoert keiner mehr nebenbei Musik oder guckt fern und lenkt mich ab. ENDLICH!

Freitag, 17.07.2009

Moderne Aerzte

Als ich gestern nachhause kam, sass der Schoko froehlich quatschend im Pub um die Ecke. Als ich ihn fragte warum er seine moeglicherweise schweinegrippigen Viren da so nett verteilt anstatt zuhause zu sitzen, meinte er: „Der Arzt hat am Telefon gesagt, dass das keine Schweingerippe ist.“

So machen die das also heutzutage. Man muss sich Patienten gar nicht mehr angucken und untersuchen! Sowieso nicht, wenn ein Verdacht auf Ferkelerkaeltung besteht. Quatsch! Das geht heute ganz anders! Das geht am Telefon! Vielleicht haben die Aerzte da so ein hypermodernes Erkennungssystem eingebaut. Das analysiert den Sauerstoff, der beim Sprechen durch die Leitung fliesst und am anderen Ende kann der Arzt dann innerhalb von Sekunden sagen woran der Patient leidet.

Was es nicht alles gibt.